Titel: Untersuchungen von Kontaktöffnungs-Entladungen in einem zündfähigen H2-Luft-Gemisch im Bereich niedriger Spannungen
Autoren: Uber, Carsten, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Fachbereich 3.6, Explosionsgeschützte Sensorik und Messtechnik
Hilbert, Michael, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Fachbereich 3.6, Explosionsgeschützte Sensorik und Messtechnik
Beitragende: HostingInstitution: Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), ISNI: 0000 0001 2186 1887
Seiten:9
Sprache:de
DOI:10.7795/210.20190521I
Art der Ressource: Text / Article
Herausgeber: Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Rechte: Vervielfältigung nur zum eigenen persönlichen Gebrauch.
Daten: Verfügbar: 2019-04-26
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Schlagworte Explosionsschutz ; Eigensicherheit ; Kontaköffnungsfunken ; IEC ; Entladungen
Zusammenfassung: Elektrische Entladungen, die bei öffnenden elektrischen Kontakten wie beispielsweise beim Ziehen einer Steckverbindung auftreten können, sind eine Zündquelle in explosiven Atmosphären. In der Zulassungspraxis werden solche Entladungen im sogenannten IEC-Funkenprüfgerät zur Prüfung nach dem Zündschutzkonzept „i“ Eigensicherheit erzeugt. Die stark streuenden Ergebnisse dieses Gerätes und die noch nicht vollständig verstandene Physik der Kontaktvorgänge erfordern eine verbesserte Prüfmethode. Diese soll die für die Zündung relevante elektrische Entladung an der Zündgrenze nachbilden, um diese reproduzierbarer bestimmen zu können.
Für die Analyse der physikalischen Vorgänge, die zur Zündung führen, ist eine spezielle Kontaktvorrichtung entwickelt worden. Damit können die Entladungen > 200 µm Länge und mit einer Dauer von > 500 µs an einer bestimmbaren Position erzeugt und untersucht werden.
Für die Entladungen an der Zündgrenze bei niedrigen Spannungs- und Stromwerten (max. 30 V, 30 bis 100 mA Konstantstrombegrenzung) sind die Bedingung für die Erzeugung ermittelt worden. Das sind die Rauheit auf der Kontaktoberfläche, die langsame Kontaktöffnungsbewegung und eine geeignet regelnde Spannungsquelle mit Konstantstrombegrenzung. Damit sind für diese Entladungen an der Zündgrenze die Strom-Spannungs-Kennlinie, das Spektrum mit dominierenden Linien von Cadmium-Metalldampf sowie die Temperaturverläufe ermittelt worden.
Informationen zur Reihe: Dies ist ein Beitrag für das 15. BAM-PTB-Kolloquium zur chemischen und physikalischen Sicherheitstechnik am 21. und 22. Mai 2019 bei der PTB in Braunschweig.
Zitierform: Uber, Carsten ; Hilbert, Michael. Untersuchungen von Kontaktöffnungs-Entladungen in einem zündfähigen H2-Luft-Gemisch im Bereich niedriger Spannungen, 2019. Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB). DOI: https://doi.org/10.7795/210.20190521I